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TRUMPF Medizintechnik geht an Hill-Rom ● Sowohl in Saalfeld und Puchheim als auch bei den ausländischen Vertriebseinheiten bleiben die Arbeitsplätze erhalten

TruLaser 7040: Mit ihren zwei Schneidköpfen fertigt diese Maschine Teile parallel und erreicht damit maximale Produktivität bei höchster Genauigkeit. (Bild: TRUMPF Gruppe / Fotograf/Grafiker Fotostudio Udo Loster)
TruLaser 7040: Mit ihren zwei Schneidköpfen fertigt diese Maschine Teile parallel und erreicht
damit maximale Produktivität bei höchster Genauigkeit. (Bild: TRUMPF Gruppe / Fotograf/Grafiker Fotostudio Udo Loster)

Ditzingen, 16. Juni 2014 – Die Medizintechnik-Sparte des Ditzinger Werkzeugmaschinen- und Laserherstellers TRUMPF mit den beiden deutschen Werken in Saalfeld (Thüringen) und Puchheim (Bayern) und ihren ausländischen Tochtergesellschaften wird von dem amerikanischen Medizintechnik-Hersteller Hill-Rom Holdings, Inc. übernommen. Die entsprechenden Verträge haben TRUMPF und Hill-Rom unterzeichnet. 

„Mit Hill-Rom hat unsere Medizintechnik-Sparte bessere Wachstumsmöglichkeiten, als TRUMPF mit seinem Schwerpunkt in der Fertigungstechnik ihr geben kann“, so Harald Völker, der in der Gruppengeschäftsführung von TRUMPF die Medizintechnik verantwortet. Hill-Rom ist ein 1929 gegründeter, international anerkannter Hersteller von Medizintechnikprodukten (u.a. Krankenhausbetten, Patientenlifte, Systeme für die Patientenpositionierung im Operationsbereich). TRUMPF Medizin Systeme konzentriert sich auf innovative Systemlösungen für den Operations- und Intensivbereich; das Produktportfolio umfasst Operationstische, Operationsleuchten, deckenhängende Arbeitsplatzsysteme sowie Kamera-, Videomanagement- und Assistenzsysteme. Völker: „Die Produktportfolios der beiden Unternehmen ergänzen sich perfekt, und auch beim internationalen Vertrieb decken wir gemeinsam mehr Märkte ab als jeder für sich.“

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Perspektiven der deutschen Wirtschaft ● Gesamtwirtschaftliche Vorausschätzungen bis 2016 ● Deutsche Bundesbank: Deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr in kalenderbereinigter Rechnung um knapp 2% expandieren

Die neue BMW 5er Limousine (Luxury Line) (05/2013) - BMW Group erzielt im Mai erneut Bestmarke beim Absatz. Steigerung im Mai um 6,8% auf 177.741 Automobile (Bild: BMW Group)
Die neue BMW 5er Limousine (Luxury Line) (05/2013) - BMW Group erzielt im Mai erneut Bestmarke beim Absatz. Steigerung im Mai um 6,8% auf 177.741 Automobile (Bild: BMW Group)

16.06.2014 - Die deutsche Wirtschaft ist mit viel Schwung in das Jahr 2014 gestartet. Zwar wird sich das hohe Expansionstempo des ersten Quartals nicht halten lassen, die Voraussetzungen für ein recht kräftiges Wirtschaftswachstum sind im Prognosezeitraum aber gegeben. Dazu zählt, neben der sich weiter verbessernden konjunkturellen Lage der Industrieländer und der graduellen Erholung des Euro-Raums, die gestärkte deutsche Binnenwirtschaft. Diese profitiert von niedriger Arbeitslosigkeit, kräftiger Zuwanderung, einer vergleichsweise guten finanziellen Lage der privaten und öffentlichen Haushalte, der gehobenen Stimmung der Konsumenten, dem geringen Verschuldungsgrad der Unternehmen und ausgewogenen Preis-Kosten-Relationen sowie sehr günstigen Finanzierungsbedingungen. Bremsend auf das Wirtschaftswachstum wirken künftig Verknappungen am Arbeitsmarkt, die durch Maßnahmen wie die abschlagsfreie Rente mit 63 verstärkt werden.

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„Erfahren in die Zukunft“ ● Generationenmanagement bei Daimler macht Mercedes und Beschäftigte fit für die Zukunft

Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell, Technik, umfangreicher Test auf Allergene (Bild: Daimler AG)
Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell, Technik, umfangreicher Test auf Allergene (Bild: Daimler AG)

•   Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor sowie Vorstand Mercedes-Benz Vans der Daimler AG: „Ziel des Generationenmanagements ist es, die Leistungsfähigkeit, Qualifizierung und Motivation unserer Mitarbeiter langfristig zu erhalten. Wir setzen auf Generationenvielfalt, denn jede Altersgruppe im Unternehmen trägt zum Erfolg bei.“

•   Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender: „Der demografische Wandel ist eine große Herausforderung. Noch nicht auf alle Fragen haben wir heute schon genügend richtige Antworten. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit dem Unternehmen und den Beschäftigten Lösungen. Besonders wichtig ist es für uns, Arbeitsplätze ergonomisch zu gestalten.“

Stuttgart, 27.05.214 – Unter dem Motto „Erfahren in die Zukunft“ bündelt die Daimler AG alle Aktivitäten des Generationenmanagements. „Ziel des Generationenmanagements ist es, die Leistungsfähigkeit, Qualifizierung und Motivation unserer Mitarbeiter langfristig zu erhalten und zu fördern. Wir setzen auf Generationenvielfalt, denn jede Altersgruppe im Unternehmen trägt zum Erfolg bei“, sagt Wilfried Porth,  Personalvorstand und Arbeitsdirektor sowie Vorstand Mercedes-Benz Vans der Daimler AG.  Dabei baut das Unternehmen auf die Säulen Generationenvielfalt, strategische Personalplanung „JobFit“, Gesundheitsmanagement und Ergonomie. Die Aktivitäten werden gemeinsam mit dem Betriebsrat entwickelt und von den Arbeitnehmervertretern unterstützt. „Der demografische Wandel ist eine große Herausforderung. Noch nicht auf alle Fragen haben wir heute schon genügend richtige Antworten – beispielsweise bei weiteren  Einsatzmöglichkeiten von älteren oder angeschlagenen Beschäftigten. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit dem Unternehmen und den Beschäftigten Lösungen. Besonders wichtig ist es, Arbeitsplätze in Fabriken und Büros ergonomisch zu gestalten und Möglichkeiten zur Weiterbildung für alle Altersstufen zu schaffen“, sagt Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Daimler AG. 

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Energiewende weltweit: Wo der deutsche Mittelstand profitieren kann

Verladung von Flügeln für Windkraftanlagen am Rostocker Hafen (Bild: Nordex)
Verladung von Flügeln für Windkraftanlagen am Rostocker Hafen (Bild: Nordex)

Bonn 19.05.2014 – Bei der Energiewende hat Deutschland noch die Nase vorn. Doch erneuerbare Energien sind überall auf der Welt gefragt und daraus ergeben sich vielfältige Chancen für den deutschen Mittelstand. Eine aktuelle Studie von Germany Trade & Invest (GTAI) zeigt für knapp 70 Staaten, wo es in Sachen Wasserkraft, Wind- oder Solarenergie in Zukunft brummen wird. Große Potenziale werden danach auch im globalen Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze gesehen.

Energienachfrage steigt in Nicht-OECD-Ländern kontinuierlich

Die weltweite Energienachfrage werde in den nächsten Jahrzehnten weiter kräftig steigen. Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostizierte im World Energy Outlook 2013 einen jährlichen Zuwachs von 1,2 Prozent für den Zeitraum 2011 bis 2035. Allerdings sind die Steigerungen regional sehr unterschiedlich. Während der Bedarf in den OECD-Ländern nahezu konstant bleibt, legt er in den Nicht-OECD-Ländern jährlich um 1,8 Prozent zu. Vor allem Asien, Lateinamerika, der Nahe und Mittlere Osten sowie Afrika benötigen neue Kraftwerkskapazitäten, heißt es nach Angaben der GTAI. Eine besondere Rolle spielen dabei die erneuerbaren Energien. Die IEA sagt für den Zeitraum 2011 bis 2035 eine Zunahme des Anteils regenerativer Energien an der Primärenergienachfrage bis 2035 auf 17,6 Prozent voraus (2011: 13,2 Prozent).

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USA: Größter Solarpark der Erde ist fertig

 

(Bild: First Solar)
(Bild: First Solar)

Agua Caliente, USA – Die größte Solaranlage der Welt ist fertig. Dies meldeten die Betreiber des "Agua Caliente Solar Project" im US-Bundesstaat Arizona. Der Solarpark mit einer Leistung von 290 Megawatt (MW) erstreckt sich zwischen den Städten Yuma und Phoenix über eine Fläche von etwa 970 Hektar. Die Module für dieses gigantische Solarkraftwerk lieferte der US-Solarkonzern First Solar. Für insgesamt rund 1,5 Milliarden US-Dollar hat First Solar auch die Errichtung im Auftrag der Betreiber NRG Energy und Midamerican Renewables, LLC übernommen. Die Auftraggeber zählen zu den großen Energieversorgern in den USA. Midamerican Renewables gehört dabei zum Imperium des US-Star-Investors Warren Buffet.

Solarstrom für rund 100.000 Haushalte
Bereits im September 2012 hatte First Solar berichtet, dass man beim Bau des Agua Caliente Solar Project bei der PV-Leistung einen Zwischenstand von 250 MW Leistung erreicht habe (IWR Online berichtete). Nun berichtet NRG Energy, dass der Bau der riesigen Solaranlage mit dem Erreichen der Gesamtkapazität von 290 MW fertiggestellt ist. Während der Bauphase waren bis zu 400 Arbeiter pro Tag mit der Errichtung des Photovoltaik-Kraftwerks beschäftigt. Nach Angaben von First Solar kann die Solaranlage den Stromverbrauch von rund 100.000 Haushalten pro Jahr sichern. Die von der Anlage erzeugte Elektrizität soll an die Pacific Gas and & Electric Company (PG&E) verkauft werden. Dies ist durch einen 25 Jahre laufenden Stromabnahmevertrag gesichert.

Größtes Photovoltaik-Solarkraftwerk – Weltrekordjagd geht weiter

Laut NRG Energy handelt es sich um die derzeit größte Solaranlage der Welt. Dieser Titel kann aber voraussichtlich nicht lange gehalten werden. First Solar ist bereits an zwei neuen Großprojekten beteiligt, die beide 2015 fertig gestellt werden sollen. Sowohl die „Desert Sunlight Solar Farn“ als auch das „Topaz“-Projekt sollen nach Fertigstellung mit einer Leistung von jeweils 550 MW PV-Leistung an das Stromnetz angeschlossen werden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge plant aber auch die indische Regierung die größte Photovoltaik-Solaranlage der Welt. Diese soll mit einer solaren Leistung von 4.000 MW in neue Dimensionen vordringen und in etwa sieben bis acht Jahren betriebsbereit sein.

 

(Quelle: IWR Pressedienst)


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