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Löwenzahn-Kautschuk von Continental mit dem GreenTec Award 2014 ausgezeichnet ● Jury würdigt positive Umwelteffekte aufgrund kürzerer Transportwege und Schutz des Regenwaldes ● Wir berichteten über das Projekt bereits am 14.10.2013

Projektleiterin Dr. Carla Recker von Continental und Prof. Dr. Dirk Prüfer vom Fraunhofer Institut nehmen den europäischen Umweltpreis „GreenTec Award 2014“ für das Projekt „RUBIN“ entgegen, das Kautschuk aus Löwenzahn für die Reifenproduktion nutzbar macht. (Bild Continental AG)
Projektleiterin Dr. Carla Recker von Continental und Prof. Dr. Dirk Prüfer vom Fraunhofer Institut nehmen den europäischen Umweltpreis „GreenTec Award 2014“ für das Projekt „RUBIN“ entgegen, das Kautschuk aus Löwenzahn für die Reifenproduktion nutzbar macht. (Bild Continental AG)

Hannover/München, 8. Mai 2014. Der führende Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continental und das Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und angewandte Ökologie (IME) an der Universität Münster haben für ihr gemeinsames Entwicklungsprojekt „RUBIN – Aufbruch zur Industriali­sierung von Naturkautschuk aus Löwenzahn“ den GreenTec Award 2014 erhalten. Die Initiative wurde von einer 60-köpfigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Medien als herausragendes Beispiel für Umweltengagement und zukunftsweisende Umwelt­technologie in der Kategorie „Automobilität“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand zum Auftakt der weltweiten Leitmesse für Umwelttechnik IFAT am 4. Mai in München statt. Die GreenTec Awards sind Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis und werden seit 2008 in 14 verschiedenen Kategorien vergeben.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für unser Löwenzahn-Kautschuk-Projekt. Continental treibt hiermit eine vielversprechende Technologie voran, deren volles Potenzial sich erst in einigen Jahren entfalten wird. In Anbetracht der zunehmenden Motorisierung in Wachstumsregionen wie Asien rechnen wir langfristig mit einem erheblichen Anstieg des Naturkautschukbedarfs. Wir sind überzeugt davon, dass wir durch den Einsatz von Kautschuk aus der Löwenzahnwurzel unsere Reifenproduktion noch deutlich effizienter und nachhaltiger gestalten können“, sagte Nikolai Setzer, der im Continental-Vorstand für die Division Reifen verantwortlich ist.

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Bayer will Consumer-Care-Geschäft des US-Konzerns Merck & Co., Inc. übernehmen und vereinbart strategische Pharma-Kooperation im Bereich sGC-Modulatoren

Das Allergiemittel Claritin™ ist das umsatzstärkste Medikament des Consumer-Care-Geschäfts, das Bayer vom US-Konzern Merck & Co., Inc. erwerben will. (Bild: Bayer AG)
Das Allergiemittel Claritin™ ist das umsatzstärkste Medikament des Consumer-Care-Geschäfts, das Bayer vom US-Konzern Merck & Co., Inc. erwerben will.
(Bild: Bayer AG)

Leverkusen, 6. Mai 2014 – Bayer will das Consumer-Care-Geschäft des US-Pharmakonzerns Merck & Co., Inc., Whitehouse Station, NJ (USA), für 14,2 Milliarden US-Dollar (10,4 Milliarden Euro) übernehmen. „Diese Akquisition ist ein bedeutender Meilenstein auf unserem Weg zur angestrebten globalen Marktführerschaft im attraktiven Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln“, erklärte der Vorstandsvorsitzende von Bayer, Dr. Marijn Dekkers. „Zugleich stärken wir unsere Entwicklungsmöglichkeiten im Geschäftsfeld der Herz-Kreislauf-Therapien“, ergänzte Dekkers mit Blick auf eine ebenfalls mit Merck & Co., Inc. vereinbarte weltweite Entwicklungs- und Vermarktungskooperation auf dem Gebiet der Modulation von löslicher Guanylat-Zyklase (sGC). Hierfür wird Bayer von Merck & Co., Inc. eine Vorauszahlung von 1 Milliarde US-Dollar sowie erhebliche umsatzabhängige Meilensteinzahlungen erhalten.

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Siemens Vision 2020: Fokus auf Wachstumsfelder entlang der Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung ● Übernahme des Rolls-Royce-Gasturbinen- und Kompressorengeschäfts● Neue Organisation mit flacheren Strukturen – Ebene der Sektoren fällt weg

Siemens-Mitarbeiter bei der Radialspaltmessung bei der geschlossenen Turbine auf dem Montagestand. (Bild: Siemens AG)
Siemens-Mitarbeiter bei der Radialspaltmessung bei der geschlossenen Turbine auf dem Montagestand. (Bild: Siemens AG)

07. Mai 2014 - Die Siemens AG wird sich künftig entlang der Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung aufstellen. In diesen Wertschöpfungsketten hat Siemens mehrere Wachstumsfelder identifiziert, in denen der Konzern für sich langfristig die größten Potenziale sieht. Auf diese Wachstumsfelder richtet das Unternehmen seine Ressourcenallokation aus und hat dazu konkrete Maßnahmen angekündigt. Dazu gehören der Kauf des überwiegenden Teils der Energiesparte von Rolls-Royce und die Einbringung von Metals Technologies in ein Gemeinschaftsunternehmen. Zudem wird ein Börsengang des Audiologiegeschäfts vorbereitet. Siemens wird zudem die Organisation flacher und kundenorientierter aufstellen. Das ist Siemens – Vision 2020.

"Unsere Vision 2020 adressiert die langfristigen Perspektiven unseres Hauses entlang der Wertschöpfungskette der modernen Elektrifizierung und der Automatisierung. Mit der Ausweitung der aktienorientierten Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg schaffen wir eine nachhaltige Eigentümerkultur bei Siemens", sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender von Siemens.

Das Unternehmen will seine Aktienprogramme für Mitarbeiter unterhalb der Senior-Managementebene erweitern und die Anzahl der Mitarbeiter-Aktionäre um mindestens 50 Prozent auf deutlich über 200.000 steigern. Hierzu stellt Siemens jährlich erfolgsabhängig bis zu 400 Millionen Euro zur Verfügung. Der Beginn des bereits angekündigten Aktienrückkaufprogramms von bis zu vier Milliarden Euro steht zudem bevor.

Die künftige Fokussierung auf Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung ist das Ergebnis der tiefgehenden und umfassenden Analyse seit August 2013. Siemens hat dabei die Felder identifiziert, auf denen das Unternehmen in der Zukunft mit seinen Produkten und seinem einzigartigen technischen Know-how langfristig Wachstum und eine hohe Profitabilität erzielen kann.

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Siemens plant mit BAIC hocheffiziente elektrische Fahrzeugantriebe zu fertigen ● Joint Venture unterstützt Pläne der chinesischen Regierung zur Förderung höherer Umweltstandards

Peking - Siemens und einer der größten chinesischen Automobilhersteller, Beijing Automotive Industry Holding Co. Ltd. (BAIC), wollen kooperieren. In einem Gemeinschaftsunternehmen sollen für den chinesischen Automobilmarkt neue umweltfreundliche Antriebslösungen zur Verfügung gestellt werden. Auf der 13. Internationalen Pekinger Automobil-Ausstellung unterzeichneten beide Firmen einen entsprechenden Vertrag. Demnach soll die elektrische Antriebstechnologie von Siemens in einer Reihe von BAIC-Fahrzeugen zum Einsatz kommen.

Vorstandsvorsitzender der Beijing Automotive Group (BAIC) (Copyright: Beijing Automotive Group (BAIC)
Vorstandsvorsitzender der Beijing Automotive Group (BAIC)
(Copyright: Beijing Automotive Group (BAIC)

Am 20. April schlossen Siemens und Beijing Automotive Industry Holding Co. Ltd. (BAIC) eine Vereinbarung für ein Joint-Venture für hocheffiziente elektrische Fahrzeugantriebe. Die Unterzeichner: Siegfried Russwurm, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO des Sektors Industry, sowie Xu Heyi, Vorstandsvorsitzender der Beijing Automotive Group. Das Joint Venture mit Namen "Beijing Siemens Automotive E-Drive System Co. Ltd." wird Komponenten für elektrische Antriebsstränge herstellen - hocheffiziente Elektromotoren und dazugehörige sichere und hochperformante Leistungselektronik-Komponenten. Bereits 2014 startet eine Prototypen- und Kleinserienfertigung. In einem neuen Werk in Peking wird ab 2015 die Großserienfertigung aufgenommen. Als Jahresproduktion ist ein Volumen von mehr als 100.000 Einheiten geplant, wobei beide Unternehmen Potential für ein größeres Produktionsvolumen sehen.

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Daimler und Evonik ordnen Lithium-Ionen-Aktivitäten neu ● Daimler übernimmt von Evonik 50,1-prozentigen Anteil an Li-Tec und 10-prozentigen Anteil an der Deutsche ACCUmotive

Der erste elektrisch betriebene Automobil- Feuerlöschzug Deutschlands bei der Berliner Feuerwehr. (Bild: Daimler AG)
Der erste elektrisch betriebene Automobil- Feuerlöschzug Deutschlands bei der Berliner Feuerwehr. (Bild: Daimler AG)

Stuttgart / Essen 01.04.2014 - Die Daimler AG und die Evonik Industries AG ordnen ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Elektromobilität in Kamenz und Kirchheim/Teck neu und tragen damit gemeinsam den veränderten Marktbedingungen Rechnung. Daimler übernimmt die bisher von Evonik gehaltenen Anteile an der Li-Tec Battery GmbH (50,1 Prozent) und Deutsche ACCUmotive GmbH & Co. KG (10 Prozent). Daimler wird damit Alleineigentümer der beiden Unternehmen. Über die Einzelheiten der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart.

In den vergangenen Jahren haben Daimler und Evonik gemeinsam die industrielle Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen für Elektrofahrzeuge in Kamenz aufgebaut. Im Zuge der konsequenten Ausrichtung auf die Spezialchemie hatte Evonik neue Perspektiven für sein Lithium-Ionen-Geschäft gesucht.

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