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Lasst Fakten sprechen - Zahlen zu den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen

Der Ausgang des  Krim-Referendum war zu erwarten…und nun?  Wenn beide Seiten mit Sanktionen versuchen die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten, dann gibt es einen Verlierer: Die Wirtschaft. Eine sich selbstverstärkende Spirale der Sanktionen betrifft die in Russland besonders aktiven deutschen Unternehmen und ihre Beschäftigten direkt. Doch lassen wir Fakten sprechen:

Ihr Andree Zanter

Drei fertig produzierte Siemens Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro D im Prüf- und Testcenter in Wegberg-Wildenrath (PCW). In allen Ländern, in denen der Velaro bereits im Einsatz ist (in Spanien 26, China 240, in Russland acht im Betrieb, weitere acht sind in der Fertigung). In Spanien und Russland ist Siemens auch für die Wartung der Züge verantwortlich. (Bild: Siemens)
Drei fertig produzierte Siemens Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro D im Prüf- und Testcenter in Wegberg-Wildenrath (PCW). In allen Ländern, in denen der Velaro bereits im Einsatz ist (in Spanien 26, China 240, in Russland acht im Betrieb, weitere acht sind in der Fertigung). In Spanien und Russland ist Siemens auch für die Wartung der Züge verantwortlich. Bild: Siemens

Fakten zu den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen:

- Nach einem Rekordergebnis von 80,5 Milliarden Euro im Jahr 2012, hat sich der deutsche Handel mit Russland im vergangenen Jahr auf 76,5 Milliarden Euro abgeschwächt. Sowohl die Importe aus Russland (2013: 40,4 Mrd. Euro), als auch die Exporte nach Russland (2013: 36 Mrd. Euro) sanken um über fünf Prozent. 

- Russland steht unter den deutschen Handelspartnern an 11. Stelle hinter Polen.

- Etwa 300.000 Arbeitsplätze hängen hierzulande vom Handel mit Russland ab.

- Deutsche Unternehmen haben in Russland rund 20 Milliarden Euro direkt investiert.

- 6.200 Unternehmen mit deutscher Beteiligung sind in Russland aktiv.

- Etwa 35 Prozent des Gasbedarfs und über 30 Prozent des Ölbedarfs bezieht Deutschland derzeit aus Russland.

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Continental will Industriegeschäft durch bedeutenden Zukauf stärken • Vereinbarung über den Kauf der Veyance Technolgies Inc, USA • ContiTech-Umsatz künftig rund 5,4 Mrd. Euro

Mit dem weltweit einzigen zertifizierten Prüflabor für Federsysteme von Schienenfahrzeugen setzt ContiTech neue Maßstäbe in punkto Qualität und Service. Foto: ContiTech
Mit dem weltweit einzigen zertifizierten Prüflabor für Federsysteme von Schienenfahrzeugen setzt ContiTech neue Maßstäbe in punkto Qualität und Service. (Foto: ContiTech)

Hannover/Fairlawn, USA, 10. Februar 2014. Continental baut sein weltweites Industriegeschäft durch einen bedeutenden Zukauf aus: Der internationale Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner mit Firmensitz in Hannover, teilte heute mit, dass er mit der The Carlyle Group, Washington D.C., USA, eine Vereinbarung über den Kauf der Veyance Technologies Inc, Fairlawn, Ohio, USA, für rund 1,4 Mrd. Euro getroffen hat. Veyance ist im Bereich Kautschuk- und Kunststofftechnologie weltweit tätig und erzielte 2013 einen Umsatz von rund 1,5 Mrd. Euro, davon 90 Prozent im Industriegeschäft. In den 27 Werken weltweit waren Ende 2013 insgesamt 9.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Vollzug des Erwerbs steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.

„Das Veyance Geschäft ergänzt Continental auf regionaler Basis und stärkt unser Industriegeschäft. Mit der geplanten Integration von Veyance in unsere Division ContiTech werden wir unsere Position in Kautschuk- und Kunststoff-Technologien weltweit ausbauen. Darüber hinaus kommt Continental mit dieser Akquisition ihrem strategischen Ziel einen Schritt näher, den Umsatzanteil des Industrie- und Endkundengeschäfts weiter zu erhöhen. ContiTech selbst wird künftig etwa 60 Prozent des Umsatzes außerhalb der Automobil-Erstausrüstung erzielen“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart in Hannover. „Veyance wird nach Abschluss der Transaktion sofort einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis liefern. Die Akquisition kann vollständig aus den liquiden Mitteln und verfügbaren Kreditlinien finanziert werden.“

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Loewe: Einigung mit Investor perfekt • Fortbestand der Marke gesichert • Standort Kronach und drei Viertel der Arbeitsplätze bleiben erhalten • „Loewe GmbH“ soll schon bald ihren Betrieb aufnehmen

(Bild: Loewe)
(Bild: Loewe)

Kronach, 17.01.2014 - Der Neustart des TV-Herstellers Loewe ist geglückt. Der Loewe Vorstand hat eine Einigung mit einer Investorengruppe aus deutschen Familienunternehmern und ehemaligen Apple- und Bang & Olufsen-Managern erzielt. Vereinbart wurde die Übernahme wesentlicher Vermögenswerte der Loewe AG. Damit ist der Fortbestand der Traditionsmarke Loewe in Deutschland und in deutscher Hand gesichert.

Loewe wird künftig unter dem Firmennamen „Loewe GmbH“ firmieren. Das Konzept der Erwerber sieht den Erhalt eines Fertigungsstandortes in Kronach vor. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Betriebsübergang soll zum 31. Januar 2014 erfolgen.

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Maschinen- und Anlagenbau: Auftragseingang November 2013 – Orderzuwachs macht Hoffnung

(Bild: FAG)
(Bild: FAG)

Frankfurt, 13.01.2014 - Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag im November 2013 um real sieben Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um ein Prozent, das Auslandsgeschäft stieg um zwölf Prozent, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag in Frankfurt mit.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich September bis November 2013 sank der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um drei Prozent. Die Inlandsaufträge lagen bei plus fünf Prozent, die Auslandsaufträge bei minus sieben Prozent.

„In der für die Konjunkturbeobachtung aussagekräftigeren Verlaufsbetrachtung bestätigt sich das Bild einer sich erholenden Inlandsnachfrage, während bei den Auslandsaufträgen ein klares Aufbruchsignal noch auf sich warten lässt“, kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.

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Audi stößt Rekord-Investitionen von rund € 22 Mrd. bis 2018 an • Audi-Chef Rupert Stadler: „1,5 Millionen Auslieferungen in 2013 erreicht, nun steuern wir entschlossen auf zwei Millionen zu”

Karosseriebau, Audi A3 Sportback (Bild: Audi)
Karosseriebau, Audi A3 Sportback (Bild: Audi)
Ingolstadt - Audi stößt für die nächsten fünf Jahre ein umfassendes Investitionsprogramm an: Von 2014 bis 2018 sollen insgesamt rund € 22 Mrd. in neue Modelle, Innovationen und den kontinuierlich wachsenden Produktionsverbund fließen. 70 Prozent der Investitionen sind für neue Modelle und Technologien vorgesehen. Auch die deutschen Standorte profitieren vom größten Entwicklungs- und Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte, auf Ingolstadt und Neckarsulm entfällt mehr als die Hälfte der geplanten Investitionen. Zudem will Audi auch 2014 weltweit neue Stellen schaffen.

Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, sieht im aktuellen Investitionsprogramm einen wichtigen Baustein der Wachstumsstrategie des Unternehmens: „Wir hatten 1,5 Millionen Auslieferungen pro Jahr bis 2015 als Ziel ausgegeben, wir haben es aber schon in 2013 komfortabel erreicht. Nun steuern wir entschlossen auf den nächsten Meilenstein von zwei Millionen zu. Daher bleiben wir auch bei den Investitionen auf dem Gas und stellen 2014 neue Mitarbeiter ein.“

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