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Die besten Wünsche zum neuen Jahr!

2014 hat gute Prognosen. Die Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Die Ökonomen schwanken in ihren Vorhersagen zwischen +1,2% und +2%. Für Deutschland ist das ordentlich. Und wenn China nicht schwächelt und die USA die Wende der Zinssenkung gut bewältigen, dann werden die deutschen Unternehmen auf solidem Kurs bleiben können.

Wie Dr. Ferdinand Fichtner vom DIW die Entwicklung sieht, können Sie dem nachfolgenden Interview entnehmen.

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2014!

Ihr Andree Zanter

 

Interview mit Dr. Ferdinand Fichtner, Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik am DIW Berlin

1. Herr Fichtner, die deutsche Wirtschaft konnte im Sommer wieder Schwung aufnehmen. Setzt sich diese Erholung fort?

Die deutsche Wirtschaft steht zum Ausgang des Jahres 2013 gut da und dürfte sich auch im Jahresverlauf 2014 und 2015 kräftig entwickeln. Wir erwarten Wachstumsraten von 1,6 und 2,0 Prozent. Das sind für die deutsche Wirtschaft sehr solide Raten.

2. Nehmen die deutschen Exporte weiter zu?

Die deutschen Exporte dürften sich im Prognosezeitraum recht günstig entwickeln. Wir erwarten, dass die Weltwirtschaft im Prognosezeitraum wieder etwas an Dynamik gewinnt und deswegen auch die Exporte wieder zunehmend zum Wachstum beitragen dürften, auch wenn gleichzeitig die Importe relativ kräftig wachsen dürften und deshalb der Außenbeitrag relativ gering und teilweise sogar negativ sein wird.

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Einkaufmanager sind optimistisch, aber die Erholung im Maschinen und Anlagenbau lässt noch auf sich warten

Mit über 60.000 Besuchern war die Messe für Elektrische Automatisierung - Systeme und Komponenten sps ipc drives im November 2013 in Nürnberg sehr erfolgreich. (Bild: sps ipc drives)
Mit über 60.000 Besuchern war die Messe für Elektrische Automatisierung - Systeme und Komponenten sps ipc drives im November 2013 in Nürnberg sehr erfolgreich. (Bild: sps ipc drives)

02.12.2013 - Die viel beachteten Einkaufsmanagerindexe des verarbeitenden Gewerbes legen deutlich zu: Nicht nur in Deutschland steigt der Index für November auf 52,7 Punkten nach 51,7 im Vormonat. Er wird noch von deutlicheren Steigerungen in Großbritannien (58,4 nach 56,0) und den USA (54,7 nach 51,8) übertroffen.

Wenn auch der Einzelhandelsumsatz im Weihnachtsmonat den Erwartungen entspricht, ist das ein guter Trend für 2014. Und da die Börse nicht negativ auf den Koalitionsvertrag reagiert hat und die große Koalition auch nicht an den SPD-Mitgliedern scheitern wird, steht dem fröhlichen Weihnachten vorerst nichts im Wege.

Die positive Sicht kann auch die Meldung des VDMA, nach der die Erholung im Maschinen- und Anlagenbau weiter auf sich warten lässt, nicht trüben. VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers rückt die Zahlen über den Auftragseingang im Oktober in das richtige Verhältnis, wie es die folgende Meldung wiedergibt.

Ihr Andree Zanter

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„Der Koalitionsvertrag ist eine vertane Chance“ • BDI-Präsident Ulrich Grillo: „Der Vertrag setzt die Koalition in eine schwierige Startposition.“

BDI Präsident Ulrich Grillo (Bild: BDI/Fotograf: Christian Kruppa)
BDI Präsident Ulrich Grillo (Bild: BDI/Fotograf: Christian Kruppa)

27.11.2013 - „Der Koalitionsvertrag ist eine vertane Chance für Deutschlands Zukunft. Er ist kein Masterplan für unser Land, das Signal ist Stillstand statt Aufbruch.“ Das sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin. „Diese Vereinbarung stellt keine Weichen für mehr Wachstum und Beschäftigung, sondern unterzieht die deutsche Wirtschaft neuen Stresstests und gefährdet die Attraktivität des Industriestandortes Deutschland.“

Die deutsche Industrie, die eine zentrale Rolle beim Weg aus der tiefen Krise spielte, vermisst Antworten auf ihre dringenden Fragen nach der Zukunftsfähigkeit Deutschlands. „Wir fühlen uns im globalen Wettbewerb allein gelassen“, unterstrich Grillo. „Der Trend zu mehr staatlicher Entscheidung statt unternehmerischer Freiheit setzt sich ungebremst fort.“

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„Der größte kristalline Solarhersteller außerhalb Chinas“

Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender und CEO der SolarWorld AG  (Bild: SolarWorld AG)
Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender und CEO der SolarWorld AG  (Bild: SolarWorld AG)

Herr Asbeck, warum kauft SolarWorld die Zell- und Modulfertigung von Bosch Solar Energy im thüringischen Arnstadt?
Die Solarfertigung in Arnstadt passt zu uns: Made in Germany, höchste Qualitätsstandards, Spitzentechnologie, eigene Forschung und hochmotivierte Mitarbeiter. Hier kommen die zwei größten Solarhersteller Europas zusammen und werden eine starke Einheit.

Ist das die „Gigawattfabrik“, die immer von der deutschen Politik gefordert worden ist, oder sogar „das solare Airbus-Projekt“ von Peter Altmaier?
Tatsächlich verfügen SolarWorld und Bosch Solar Energy zusammen über mehr als ein Gigawatt Produktionskapazität auf allen Wertschöpfungsstufen, Solarwafer, Zellen und Module. Hier entsteht der größte kristalline Solarhersteller außerhalb Chinas.

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Erster Spatenstich für Einspeisung von Windgas • Im Hybridkraftwerk wird Wasser mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt

Funktionsprinzip des Hybridkraftwerks (Bild: Enertrag)
Funktionsprinzip des Hybridkraftwerks (Bild: Enertrag)

Dauerthal, 28. Okt. 2013  - Mit dem ersten Spatenstich für den Anschluss ans nationale Gasnetz hat heute die gemeinsame Wasserstoff-Zukunft von Greenpeace Energy und ENERTRAG begonnen. Über eine kurze Stichleitung wird ab 2014 Wasserstoff ins Erdgasnetz eingespeist, der erneuerbar und klimaneutral mit Windstrom erzeugt wurde.Vollständige Meldung

Das Windenergie-Unternehmen ENERTRAG betreibt in Prenzlau (Brandenburg) das weltweit erste Kraftwerk, welches neben Strom und Wärme auch Windgas erzeugt. In diesem Hybridkraftwerk wird Wasser mittels Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespaltet. Mit dem so entstandenen Wind-Wasserstoff – dem Windgas – wird der Energieversorger Greenpeace Energy seine aktuell knapp 8.000 Gaskunden versorgen, sobald der Anschluss ans Gasnetz fertig gestellt ist.

Die erste Einspeisung war bereits für Mitte 2012 vorgesehen, hatte sich aber verzögert, da eine solche Einspeisung Neuland für die Energiewirtschaft darstellt. Greenpeace Energy und ENERTRAG konnten sich nunmehr erfolgreich dafür einsetzen, dass die offenen regulatorischen Fragen geklärt wurden und das Hybridkraftwerk nun ans Erdgasnetz angeschlossen wird.

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